Wir hatten es schon lange vermutet und nun ist die Gewissheit in aller Munde: Berlins Digitalwirtschaft stagniert, während in Köln die Gewinner-Startups aus dem Boden schießen. So verkündete Google, dass nach jahrelangem Kampf mit Berliner Politik und Einwohnern der Google Startup Campus nun doch am Rhein eröffnen soll. Zu Recht? Ein altes Sprichwort der Medienbranche besagt: Nach Berlin geht man zum Feiern, nach Köln zum Arbeiten. Und da könnte durchaus was dran sein, man vergleiche nur die Berliner Clubrankings mit dem Kölner Steueraufkommen. Die folgende (nicht ganz ernst gemeinte) Liste aus Gegenüberstellungen entstand aus jahrelangen Beobachtungen, wie man sie nur macht, wenn die eigene Firma in beiden Städten aktiv ist.

 

Ohne das läuft nichts im Büro

Köln: Filterkaffee und Kondensmilch

Berlin: Hafermilch-Flat-White und Kokoswasser

 

Zum Mittag gibt es

Köln: Pasta, Salat, Gyros Pita

Berlin: Koreanisch, vietnamesisch, arabisch – Hauptsache vegan

 

Die Pausengespräche

Köln: „Warum wart  ihr nicht zum FC-Heimspiel im Stadion?” – „Wir haben mit der ganzen Familie einen Ausflug ins Bergische Land gemacht. War wirklich nett.“

Berlin: “Ich bin gerade richtig süchtig nach diesen 30 Euro Flüssigseifen von Aesop. Aber das Duschgel habe ich nicht mehr gekauft, sieht ja eh keiner.”

 

Top 5 Office Namen

Köln: Tobias, Sabrina, Sven, Katrin, Oliver

Berlin: Giacomo, Ashley, Matthew, Pedro, Samantha

 

Man kommt zur Arbeit mit

Köln: Auto, Fahrrad, DB

Berlin: BVG, Lastenrad, Kokstaxi

 

Text by Jonathan Baller